Wann braucht es eine Kontrolle?

Eine Schlusskontrolle braucht es nach der Erstellung einer elektrischen Installation, wenn diese mehr als 4 Stunden gedauert hat oder eine Leistungsveränderung von mehr als 3.6kVA stattgefunden hat. Diese darf vom Installateur durchgeführt werden.

Die Abnahmekontrolle ist erforderlich bei Installationen, welche unter 20 Jahre Periodizität stehen. Diese wird nach der Schlusskontrolle des Installateurs durchgeführt. Hier gilt das sogenannte «vier Augen Prinzip». Deshalb braucht es hier ein unabhängiges Kontrollorgan, welches die elektrische Installation nochmals überprüft.

Die periodische Kontrolle wird nach Ablauf der Kontrollperiode (z.B. Wohnhaus alle 20 Jahre) durch ein unabhängiges Kontrollorgan durchgeführt. Hier wird der Kunde vom Netzbetreiber aufgefordert, den Sicherheitsnachweis (Sina) zu erneuern.

Bei Handänderungen wird eine periodische Kontrolle fällig, wenn die letzte Kontrolle länger als 5 Jahre her ist. Allgemein ist beim Verkauf oder Erwerb eines Gebäudes (Wohnhaus, Gewerbehaus, etc.) zu empfehlen, eine Expertise durch ein unabhängiges Kontrollorgan durchführen zu lassen. So können Sie den momentanen Zustand der elektrischen Installation beurteilen und es erwartet Sie als Käufer keine «böse Überraschung» oder als Verkäufer sogar eine Wertsteigerung des Gebäudes/Anlage.

Prüfungen von Maschinen und Geräten (sogenannte Geräteprüfung) kommen je nach Einsatzgebiet und Benutzung zu Zuge. Der Arbeitgeber ist verpflichtet die Sicherheit der Geräte jederzeit zu gewährleisten und muss daher eine periodische Kontrolle an Geräten durchführen.